Unsere Mannschaft für immer …

We have no team any more.    – Vladimir Malkov, Pressesprecher von Lokomotive Jaroslawl in einem Telefoninterview mit der NY Times

Am 7. September 2011 kam bei einem Flugzeugabsturz kurz nach dem Start nahezu das komplette Eishockey-Team des russischen Spitzenklubs Lokomotive Jaroslawl ums Leben. Die Mannschaft war auf dem Weg nach Minsk, wo das erste Meisterschaftsspiel der Saison 2011/12 stattfinden sollte.

Auch der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich ist unter den Opfern.

Mit Robert Dietrich, der Verteidiger war erst zu dieser Saison nach Jaroslawl gewechselt, verloren 43 Menschen in den Trümmern ihr Leben. Eishockeyspieler, Betreuer und Trainer, Besatzungsmitglieder. Nationalspieler und Olympiasieger. Russen, Tschechen, Schweden, Slowaken, Kanadier, Weißrussen, Ukrainer, Letten …

Im eishockeyverrückten Russland waren die Spieler Stars und Idole. Aber auch Ehemänner, Väter, Brüder, Freunde. Eine Stadt, eine ganze Region hat seine Mannschaft verloren.

Aber es gibt auch einen kleinen Lichtblick. Viele Spieler wollen für Lokomotive auflaufen. Und auch die anderen Klubs der russischen Eliteliga KHL haben angekündigt, Spieler aus ihrem Kader nach Jaroslawl abzustellen. Einstweilen ist der Ligastart verschoben worden. Denn schon in wenigen Tagen soll eine neue Mannschaft stehen – und dann auch an der Meisterschaft teilnehmen.

Es wird weiter Eishockey gespielt werden in Jaroslawl. In Rot, Weiß und Blau.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter News of the World, The Sports Reporter abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s