Now That’s What I Call Quite Good

Und plötzlich war es dann da, das neue Album von Radiohead. Nun ist es ja eigentlich aber auch nicht so ungewöhnlich für die Alternative-Art-Rocker aus Oxford, dass ein Album quasi aus dem Nichts erscheint, so also dieser Tage auch „The King of Limbs“.

Radiohead wären aber nicht Radiohead, wenn es nicht auch dieses Mal etwas Besonderes gäbe. Wie auch schon beim Vorgänger „In Rainbows“ ist das neueste Werk erstmal nur als Download auf der Webseite der Band erhältlich. Im Mai gibt es dann aber endlich auch die „Musik zum Anfassen“.

Eines der Album-Packages wird dann als „Zeitungsversion“ zu haben sein, mit zwei 10″ Vinyls und einer CD in einem schicken XXL-Artwork, digitale Version inklusive. Die Ankündigung des Pakets als „First Newspaper Album (perhaps)“ macht doch schon neugierig und lässt doch einiges erwarten hinsichtlich Artwork und Verpackungsdesign – und dafür hatten Radiohead ja schon immer ein Händchen.

Verpackung hin oder her – was ist denn nun mit der Musik? Jaaa … Twitterer Hipster Scientist drückt es so aus:

Überraschend und auch wieder nicht überraschend, dass Radiohead wiedermal ihren Stil, nun, nicht ganz neu erfinden, aber doch weiterentwickeln, und so selbst für die Hardcore-Fans immer wieder eine neue Herausforderung bieten.

Es dauert dann also (wie immer eigentlich bei Radiohead) ein wenig, bis man Zugang findet bei all den Soundexperimenten und -tüfteleien. Aber es schadet keinesfalls, sich etwas intensiver mit der Musik zu befassen, und bei genauerem und mehrmaligem Hinhören finden sich dann doch eine ganze Reihe von Referenzen an nahezu alle (herausragenden) Alben des Radiohead-Backkataloges.

Das Video der Woche: Thom Yorke macht seltsame, tanz-ähnliche Bewegungen in Radiohead’s „Lotus Flower“:

Diese erste Single aus dem neuen Album wurde übrigens inszeniert von Garth Jennings, dem Regisseur von Hitchhiker’s Guide to the Galaxy.

Wer sich etwas eingehender mit der Musik von Radiohead beschäftigen möchte, der findet hier im Kulturblog der Kollegen von Seite 360 eine schöne Retrospektive auf die Diskografie der Band, natürlich auch mit einigen Musikvideos.

Als Zugabe gibt’s heute noch das „official unoffical video“ zu „Feral“, konzipiert und realisiert von Filmemacher Steven Murashige.

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