Und es ist doch möglich!

Die Lithografie „Waterfall“ des niederländischen Künstlers M. C. Escher zeigt ein ganz offensichtliches Paradoxon: aus einem Brunnen scheint Wasser nach oben zu fließen um dann am Ende des Kanals, konstruiert aus drei Penrose-Dreiecken, dann als Wasserfall zurück in den Brunnen zu fallen.

Diese Stelle scheint also gleichzeitig die höchste und die tiefste Stelle des Wasserlaufs zu sein.

Und als wenn dieses Paradoxon noch nicht ausreicht: dadurch, das der Wasserfall zudem auch noch ein Mühlrad antreibt, hat Escher hier das perfekte Perpetuum mobile entworfen.

Kurzum: eine nach den Gesetzen der Thermodynamik unmögliche Konstruktion. Wirklich gänzlich unmöglich? Schauen wir mal hier:

Tja, kann eigentlich nicht funktionieren, tut’s aber doch. Da tricksen Augen und Gehirn uns wohl wiedermal aus.

Entstanden ist die Wasserfall-Konstruktion übrigens im Rahmen eines Projekts an der Fachhochschule Trier im Fach Intermediales Design.

YouTube-User mcwolles hat für demnächst Aufklärung versprochen. Bis dahin müssen wir uns mit diesem Erklärungsversuch von David Goldmann begnügen und studieren dann mal ganz fleißig sein Diagramm:

Alles klar jetzt ?!?

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